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Landeswettbewerb
Sachsen
4. bis 6. April 2019
Industriemuseum
Chemnitz
Frag Dich. Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2019 Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2019

jugend forscht 4. bis 6. April 2019

  • Chemie
    Fachgebiet: Chemie
    Schule: Joliot-Curie-Gymnasium Görlitz
    Mitglieder: (St.-Nr. 9) Fritz Henke

    Textilabwasser stellen eine Gefahr für die Umwelt dar, da die umweltgefährdenden Farbstoffe in die Natur gelangen können. Ein potenzielles Adsorptionsmittel zur Entfernung von Farbstoffen ist das Biopolymer Chitosan.
    Chitosan wurde in mehreren Reaktionsschritten aus Garnelenschalen gewonnen und anschließend zu Hydrogelen und Perlen modifiziert. Die Modifikationen wurden zur Adsorption des Azofarbstoffs Allurarot AC verwendet, wobei verschiedene Einflüsse systematisch untersucht wurden. Auch die Desorption wurde betrachtet, um eine mehrmalige Nutzung zu ermöglichen. Zur Analyse wurden die UV/Vis- sowie die Infrarot-Spektroskopie verwendet. Um die Prozesse besser erklären zu können, wurden auch thermodynamische und kinetische Modelle herangezogen.
    Es wurde herausgefunden, dass mit sinkendem pH-Wert, steigender Kontaktzeit und abnehmender Farbstoffkonzentration mehr Farbstoff adsorbiert wird. Die Hydrogele können durch die Desorption mit Natronlauge regeneriert werden. Die Perlen wiesen eine geringere Adsorption als die Hydrogele auf.
    Fazit: Die Farbstoffadsorption an den Chitosan-Modifikationen stellt eine Ressourcen schonende Ergänzung für die Aufbereitung von Textilabwässern dar, die unter den strenger werdenden Umweltauflagen an Bedeutung gewinnen wird. Die Chitosan-Modifikationen müssen noch weiterentwickelt werden, um deren Eigenschaften zu verbessern.
  • Chemie
    Fachgebiet: Chemie
    Schule: Gymnasium Brandis
    Mitglieder: (St.-Nr. 10) Erik Nusche

    Im Rahmen meines Projektes werde ich mich mit der Frage beschäftigen, ob Aluminium ein geeignetes Verpackungsmaterial für Lebensmittel ist. Dazu werde ich verschiedene Gruppen von Lebensmitteln unter unterschiedlichen Umständen in Assietten aus Aluminium lagern und anschließend mit Hilfe eines Massenspektrometers die auf die Lebensmittel übergegangene Menge an Aluminium messen.