Dezember 2011
Anmelderekord bei Jugend forscht
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Neben den Teilnehmern der traditionellen Jugend forscht-Hochburgen an den Gymnasien Sankt Afra zu Meißen (17 Projekte), Einsiedel (13), Wilhelm Ostwald Leipzig (13), Johannes Keppler Chemnitz und Brandis (9) stärken Jungen und Mädchen aus weiteren 56 Schulen diese sächsische Jungforscher-Bewegung.
Die Talent- und Themenvielfalt ist vom 1.- 3. März in Chemnitz, Dresden und Leipzig zu erleben. Wir laden die interessierte Presse ein, sich vor Ort vom Forschungspotenzial der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu überzeugen und mit einer Berichterstattung bis zum Landeswettbewerb vom 22. – 24. März 2012 im BMW Werk Leipzig zu begleiten.
Pressekontakt:
Landeswettbewerbsleiter
Sachsen
Jens
Reichel
Gymnasium
Bürgerwiese Dresden
Telefon:
0351/ 481 70 50
www.jugend-forscht-sachsen.de
jens@reichel-mail.de
September 2011
Benjamin Walter aus Meißen erringt 2. Preis beim beim 23. European Union Contest for Young Scientists in Helsinki
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Benjamin Walter aus Meißen errang einen der drei mit jeweils 5.000 Euro
dotierten zweiten Preise. Er überzeugte die Jury mit seinem Projekt, mit dem er
beim Jugend forscht Finale im Mai 2011 Physik-Bundessieger geworden war. Der
17-Jährige untersuchte die Wechselwirkung von Coronen, einem organischen
Molekül, mit einer Germaniumoberfläche. Mithilfe der Rastertunnelmikroskopie
analysierte er, ob es möglich ist, mit diesen Stoffen Graphen zu
synthetisieren. Graphen ist ein Halbleiter, der künftig die Elektrotechnik
revolutionieren könnte.
Gabriel Salg (16) und Nicolas Scheidig (17) aus dem bayerischen Hösbach wurden
mit einem einwöchigen Forschungsaufenthalt im „Institute for Reference
Materials and Measurements (IRMM)“ im belgischen Geel ausgezeichnet. Auch beim
europäischen Wettbewerb begeisterte ihr Projekt, mit dem sie bei Jugend forscht
den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit errungen hatten. Den
Jungforschern gelang es, eine neue Zauberformel für die Beseitigung von
Mundgeruch zu finden. Mit sogenannten Cyclodextrinen bekämpfen sie
Schwefelwasserstoff und seine Methylverbindungen als den Hauptverursacher von
schlechtem Atem. Die Geruchskiller, die bislang noch nicht gegen Mundgeruch
eingesetzt wurden, wirken wahre Wunder. Nach einer Spülung mit
der wässrigen Cyclodextrin-Lösung verschwindet sogar Knoblauchgeruch.
Erfolgreich waren zudem auch Danial Sanusi (18), Xianghui Zhong (18) und Fabian
Henneke (18) aus Bremen. Die Jungforscher dürfen im Mai 2012 zum weltweit
größten Schülerwettbewerb, der Intel ISEF in Pittsburgh, USA reisen. Beim
EU-Wettbewerb präsentierten sie ihre Bundessiegerarbeit im Fachgebiet
Mathematik/Informatik. Darin befassten sie sich mit der Frage, wie viele Farben
man mindestens braucht, damit sich Kacheln gleicher Farbe nicht berühren, wenn
ein Fußboden aus sechseckigen, einfarbigen Kacheln besteht. Dieses Problem
erweiterten die Schüler noch, indem sie keine flächigen Parkettböden
untersuchten, sondern abstrakte geometrische Gebilde, die sich in deutlich mehr
als drei Dimensionen ausbreiten.
„Ich freue mich sehr über das erfolgreiche Abschneiden unserer Bundessieger.
Das Ergebnis zeigt, dass deutsche Nachwuchswissenschaftler in Europa eine
wichtige Rolle spielen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der
Stiftung Jugend forscht e. V. Der European Union Contest for Young
Scientists wird von der Europäischen Kommission veranstaltet. Ziel ist die
Förderung des wissenschaftlichen Austausches und der Zusammenarbeit zwischen jungen
Forschern.
Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de
www.facebook.com/Jugend.Forscht
SEPTEMBER 2011
Markus Schubert aus Hohenstein-Ernstthal auf der Renexpo in Augsburg
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Häuser, Hallen und Industriegebäude müssen heute aufwendig gedämmt werden, um ihren Energieverbrauch zu minimieren. Friedrich Hiller von Gaertringen (18) vom St.-Willibrord-Gymnasium in Bitburg ist davon überzeugt, dass herkömmliche Isolationsmaterialien entweder zu teuer, zu schwer oder nicht umweltverträglich zu entsorgen sind. Seine Idee: Kohlendioxid als Dämmstoff. Der Jungforscher entwickelte den Prototyp eines Paneels aus Blech, in dem mit Kohlendioxid gefüllte Kunststoffschläuche verlaufen. Das Gas in den Schläuchen schützt besser vor Wärmeverlust als Luft, ist ungiftig und nicht brennbar. Das Bauteil ist zudem deutlich leichter als herkömmliche Schaumstoff-Dämmpaneele. Beim diesjährigen Landeswettbewerb in Rheinland-Pfalz wurde der Schüler Landessieger im Fachgebiet Technik.
Markus Schubert (19) vom G.-E.-Lessing-Gymnasium im sächsischen Hohenstein-Ernstthal zeigt in Augsburg sein selbst konstruiertes Wasserrad. Am Anfang seines Projektes stand die Frage, wie man aus kleinsten Wasserkräften eine größtmögliche Energiemenge gewinnen kann. Mit seiner kleinen Wasserkraftanlage beweist der Jungforscher, wie einfach es möglich ist, die Ressourcen intelligent zu nutzen. Das Wasserrad erzeugt so viel Strom, dass in einem privaten Hausnetz fast 400 kWh im Jahr eingespart werden können. Für sein innovatives Projekt wurde der Nachwuchswissenschaftler beim Landeswettbewerb Sachsen 2011 mit dem 2. Preis im Fachgebiet Technik ausgezeichnet.
„Die Präsentation auf Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Anschlussförderung bei Jugend forscht“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „AUMA-Messen wie die Renexpo bieten unsere jungen Talenten exzellente Möglichkeiten, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen wie auch wertvolle Kontakte zu Experten und Unternehmen zu knüpfen.“
Fotos der Nachwuchsforscher sowie Kurzfassungen ihrer preisgekrönten Projekte gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.
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Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
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September 2011
Bundeskanzlerin trifft Jugend forscht Sieger 2011 in Berlin
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Jugend forscht leistet einen ganz wichtigen Beitrag, um
diese Begeisterung zu wecken. Daher ist die Begegnung auch eine gute
Gelegenheit, allen zu danken, die zum großen Erfolg von Jugend forscht
beitragen“, so die Bundeskanzlerin. Nach dem Treffen, an dem auch
Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan teilnimmt, werden die
Jugendlichen das Bundeskanzleramt und das Regierungsviertel sowie am
Donnerstagmorgen die Max-Planck-Science-Gallery im Wissenschaftsforum am
Gendarmenmarkt besichtigen. „Für die Jugend forscht Preisträger ist der Empfang durch
die Bundeskanzlerin eine besondere Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen
wie auch Ansporn, einen naturwissenschaftlich-technischen Karriereweg
einzuschlagen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung
Jugend forscht e. V.
Bundeskanzler Willy Brandt stiftete 1971 zum ersten Mal einen Sonderpreis bei
Jugend forscht. Seit 1981 werden alle Sieger und Platzierten des
Bundeswettbewerbs zu einem persönlichen Empfang in das Kanzleramt eingeladen.
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Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
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