Dezember 2011

Anmelderekord bei Jugend forscht

Anmelderekord bei Jugend forscht - Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb für Schüler. Die Sachsen melden so viele Projekte an wie noch nie! „Uns gefällt, was Du im Kopf hast“ – diesem Aufruf der Stiftung Jugend forscht e.V. folgten 241 Schülerinnen und Schüler in den Regionen Chemnitz, Dresden und Leipzig, um sich bei den Regionalwettbewerben Anfang März 2012 in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik, Physik und Technik zu vergleichen. Das Sensationelle an der diesjährigen sächsischen Wettbewerbsrunde sind 157 Projektanmeldungen. Das bedeutet eine Steigerung um 20 Prozent zum Vorjahr! Zu verdanken ist diese erfreuliche Entwicklung vor allem dem erhöhten Engagement von Betreuungslehrern. Beteiligten sich in der Vergangenheit mehr Teilnehmer an einem Projekt, zeichnet sich ein Trend zum Einzelprojekt ab, was die Rückläufigkeit der Teilnehmerzahlen erklärt.

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Neben den Teilnehmern der traditionellen Jugend forscht-Hochburgen an den Gymnasien Sankt Afra zu Meißen (17 Projekte), Einsiedel (13), Wilhelm Ostwald Leipzig (13), Johannes Keppler Chemnitz und Brandis (9) stärken Jungen und Mädchen aus weiteren 56 Schulen diese sächsische Jungforscher-Bewegung.

Die Talent- und Themenvielfalt ist vom 1.- 3. März in Chemnitz, Dresden und Leipzig zu erleben. Wir laden die interessierte Presse ein, sich vor Ort vom Forschungspotenzial der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu überzeugen und mit einer Berichterstattung bis zum Landeswettbewerb vom 22. – 24. März 2012 im BMW Werk Leipzig zu begleiten.

Pressekontakt:

Landeswettbewerbsleiter Sachsen
Jens Reichel
Gymnasium Bürgerwiese Dresden
Telefon: 0351/ 481 70 50
www.jugend-forscht-sachsen.de
jens@reichel-mail.de

Statistik Jugend forscht 2012 Statistik Jugend forscht 2012.pdf (25,6 kB)

September 2011

Benjamin Walter aus Meißen erringt 2. Preis beim beim 23. European Union Contest for Young Scientists in Helsinki

Jugend forscht Bundessieger erringt zweiten Preis beim 23. European Union Contest for Young Scientists Beim 23. EU-Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler hat das sechsköpfige deutsche Team einen zweiten Preis und zwei Sonderpreise gewonnen. Vier Monate nach dem 46. Bundeswettbewerb konnten sich die Jugend forscht Sieger in Helsinki gegen starke Konkurrenz aus 38 europäischen Ländern behaupten. Die Preisträger des diesjährigen European Union Contest for Young Scientists wurden heute Vormittag in der Universität Helsinki geehrt. Die feierliche Preisverleihung war Höhepunkt des europäischen Wettbewerbs in der finnischen Hauptstadt, bei dem die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Preisen im Gesamtwert von 46.500 Euro sowie Studienreisen und Praktika ausgezeichnet wurden.

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Benjamin Walter aus Meißen mit seinem Modell
Benjamin Walter

Benjamin Walter aus Meißen errang einen der drei mit jeweils 5.000 Euro dotierten zweiten Preise. Er überzeugte die Jury mit seinem Projekt, mit dem er beim Jugend forscht Finale im Mai 2011 Physik-Bundessieger geworden war. Der 17-Jährige untersuchte die Wechselwirkung von Coronen, einem organischen Molekül, mit einer Germaniumoberfläche. Mithilfe der Rastertunnelmikroskopie analysierte er, ob es möglich ist, mit diesen Stoffen Graphen zu synthetisieren. Graphen ist ein Halbleiter, der künftig die Elektrotechnik revolutionieren könnte.

Gabriel Salg (16) und Nicolas Scheidig (17) aus dem bayerischen Hösbach wurden mit einem einwöchigen Forschungsaufenthalt im „Institute for Reference Materials and Measurements (IRMM)“ im belgischen Geel ausgezeichnet. Auch beim europäischen Wettbewerb begeisterte ihr Projekt, mit dem sie bei Jugend forscht den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit errungen hatten. Den Jungforschern gelang es, eine neue Zauberformel für die Beseitigung von Mundgeruch zu finden. Mit sogenannten Cyclodextrinen bekämpfen sie Schwefelwasserstoff und seine Methylverbindungen als den Hauptverursacher von schlechtem Atem. Die Geruchskiller, die bislang noch nicht gegen Mundgeruch eingesetzt wurden, wirken wahre Wunder. Nach einer Spülung mit der wässrigen Cyclodextrin-Lösung verschwindet sogar Knoblauchgeruch.

Erfolgreich waren zudem auch Danial Sanusi (18), Xianghui Zhong (18) und Fabian Henneke (18) aus Bremen. Die Jungforscher dürfen im Mai 2012 zum weltweit größten Schülerwettbewerb, der Intel ISEF in Pittsburgh, USA reisen. Beim EU-Wettbewerb präsentierten sie ihre Bundessiegerarbeit im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Darin befassten sie sich mit der Frage, wie viele Farben man mindestens braucht, damit sich Kacheln gleicher Farbe nicht berühren, wenn ein Fußboden aus sechseckigen, einfarbigen Kacheln besteht. Dieses Problem erweiterten die Schüler noch, indem sie keine flächigen Parkettböden untersuchten, sondern abstrakte geometrische Gebilde, die sich in deutlich mehr als drei Dimensionen ausbreiten.

„Ich freue mich sehr über das erfolgreiche Abschneiden unserer Bundessieger. Das Ergebnis zeigt, dass deutsche Nachwuchswissenschaftler in Europa eine wichtige Rolle spielen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Der European Union Contest for Young Scientists wird von der Europäischen Kommission veranstaltet. Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Austausches und der Zusammenarbeit zwischen jungen Forschern.

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de
www.facebook.com/Jugend.Forscht

 

SEPTEMBER 2011

Markus Schubert aus Hohenstein-Ernstthal auf der Renexpo in Augsburg

Jugend forscht Sieger auf der Renexpo 2011 in Augsburg Talentierte Jungforscher beeindrucken mit innovativen Erfindungen im Bereich der Erneuerbaren Energien Zwei Preisträger von Jugend forscht präsentieren sich ab heute auf der Renexpo in Augsburg – einer der weltweit führenden Fachmessen rund um das Thema Regenerative Energien und Energieeffizienz. Noch bis zum 25. September 2011 können sich interessierte Besucher über die innovativen Projekte der jungen Talente in Halle 3 der Augsburger Messe informieren. Gefördert wird die Messepräsentation der Jugendlichen vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft e. V. (AUMA).

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Markus Schubert auf der Renexpo

Häuser, Hallen und Industriegebäude müssen heute aufwendig gedämmt werden, um ihren Energieverbrauch zu minimieren. Friedrich Hiller von Gaertringen (18) vom St.-Willibrord-Gymnasium in Bitburg ist davon überzeugt, dass herkömmliche Isolationsmaterialien entweder zu teuer, zu schwer oder nicht umweltverträglich zu entsorgen sind. Seine Idee: Kohlendioxid als Dämmstoff. Der Jungforscher entwickelte den Prototyp eines Paneels aus Blech, in dem mit Kohlendioxid gefüllte Kunststoffschläuche verlaufen. Das Gas in den Schläuchen schützt besser vor Wärmeverlust als Luft, ist ungiftig und nicht brennbar. Das Bauteil ist zudem deutlich leichter als herkömmliche Schaumstoff-Dämmpaneele. Beim diesjährigen Landeswettbewerb in Rheinland-Pfalz wurde der Schüler Landessieger im Fachgebiet Technik.

Markus Schubert (19) vom G.-E.-Lessing-Gymnasium im sächsischen Hohenstein-Ernstthal zeigt in Augsburg sein selbst konstruiertes Wasserrad. Am Anfang seines Projektes stand die Frage, wie man aus kleinsten Wasserkräften eine größtmögliche Energiemenge gewinnen kann. Mit seiner kleinen Wasserkraftanlage beweist der Jungforscher, wie einfach es möglich ist, die Ressourcen intelligent zu nutzen. Das Wasserrad erzeugt so viel Strom, dass in einem privaten Hausnetz fast 400 kWh im Jahr eingespart werden können. Für sein innovatives Projekt wurde der Nachwuchswissenschaftler beim Landeswettbewerb Sachsen 2011 mit dem 2. Preis im Fachgebiet Technik ausgezeichnet.

„Die Präsentation auf Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Anschlussförderung bei Jugend forscht“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „AUMA-Messen wie die Renexpo bieten unsere jungen Talenten exzellente Möglichkeiten, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen wie auch wertvolle Kontakte zu Experten und Unternehmen zu knüpfen.“

Fotos der Nachwuchsforscher sowie Kurzfassungen ihrer preisgekrönten Projekte gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

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Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese

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September 2011

Bundeskanzlerin trifft Jugend forscht Sieger 2011 in Berlin

Die Sieger des 46. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht sind heute zu Gast bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. An dem Empfang im Berliner Kanzleramt um 15.30 Uhr nehmen 65 Jugendliche teil, die beim Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb im Mai 2011 in Kiel erfolgreich waren. Als promovierte Physikerin sieht die Regierungschefin dem Gedankenaustausch mit den talentierten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit besonderem Interesse entgegen. „Die Begegnung mit den Preisträgerinnen und Preisträgern von Jugend forscht im Bundeskanzleramt ist mir immer wieder eine Freude. Jedes Mal zeigt sich aufs Neue die große Begeisterung und der beeindruckende Ideenreichtum der jungen Forscherinnen und Forscher.

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Benjamin Walter aus Meißen mit seinem Modell
Empfang im Kanzleramt (Foto: Stiftung Jufo Hamburg)

Jugend forscht leistet einen ganz wichtigen Beitrag, um diese Begeisterung zu wecken. Daher ist die Begegnung auch eine gute Gelegenheit, allen zu danken, die zum großen Erfolg von Jugend forscht beitragen“, so die Bundeskanzlerin. Nach dem Treffen, an dem auch Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan teilnimmt, werden die Jugendlichen das Bundeskanzleramt und das Regierungsviertel sowie am Donnerstagmorgen die Max-Planck-Science-Gallery im Wissenschaftsforum am Gendarmenmarkt besichtigen. „Für die Jugend forscht Preisträger ist der Empfang durch die Bundeskanzlerin eine besondere Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen wie auch Ansporn, einen naturwissenschaftlich-technischen Karriereweg einzuschlagen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

Bundeskanzler Willy Brandt stiftete 1971 zum ersten Mal einen Sonderpreis bei Jugend forscht. Seit 1981 werden alle Sieger und Platzierten des Bundeswettbewerbs zu einem persönlichen Empfang in das Kanzleramt eingeladen.

 

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Stiftung Jugend forscht e. V.
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